Meine Geräte-Testberichte:


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Nokia N800 (Internet- Tablet) Testbericht

Vielen Dank an Lucy von WOMWorld.com für die zur Verfügungstellung des N800 Testgerätes!!

Vorwort:

Das Nokia N800 Internet Tablet ist, wie der Name schon vermuten lässt kein klassisches Nokia N-Serie Mobiltelefon, sondern ein Internet Tablet Device, also ein Gerät das vorranglich dazu dient um im Internet zu surfen, zu e-mailen, im Streaming Musik zu hören oder aber auch Video-Telefonie zu nutzen. Wie sich das Gerät im Alltagsgebrauch schlägt und ob es ein lohnenswerte Anschaffung ist wird der nachfolgende Testbericht zeigen.


Bilder
:


-> Gerätebilder: Galerie mit 41 Bildern
-> Screenshots: Galerie mit 70 Bildern



Standard Funktionsüberblick:


Hier vorweg noch einmal die wichtigstens Funktionen und technischen Details im Überblick, um aufzuzeigen was genau den Käufer erwartet. Weitere Programme und die damit verbundenen Möglichkeiten, die nicht von Werk her installiert sind, lassen sich selbstverständlich dank des offenen Linux Betriebssystems nachträglich installieren.

- Hochauflösender Touchscreen (800 x 480 Pixel) mit 65.536 Farben 
- Opera 8 Internet-Browser
- Flash-Player (Version 7)
- E-Mail-Client
- Internet-Telefonie sowie Videotelefonie
- Unterstützung für UPnP-Technik (Audio)
- Hochwertige Stereo-Lautsprecher
- Media-Player
- RSS Newsreader
- PDF-Viewer
- Datei-Manager
- Abmessungen: 75 x 144 x 13 mm
- Gewicht: 206 g
- Arbeitsspeicher: 128 MByte RAM
- Zwei Speicherkartensteckplätze für SD-, microSD- MiniSD, MMC-, RS-MMS-Speicher
- Audio: AAC, AMR, MP2, MP3, RA (RealAudio), WAV, WMA
- Videos: 3GP, AVI,  H.263, MPEG-1, MPEG-4, RV (Real Video)
- WLAN: 802.11b/g
- Bluetooth Funktechnik 2.0
- USB-Geräte-Anschluss (USB 2.0)

Weiterführende Details zu den Technischen Daten und Funktionen des Nokia N800 - Internet Tablets gibt es auf der Herstellerseite. Entsprechende Links zur leichteren Orientierung habe ich am Ende des Testberichtes noch einmal zusammengefasst.


Lieferumfang:


Der Lieferumfang kann sich durchaus sehen lassen, man bekommt alles was man zum loslegen braucht. Eine größere Speicherkarte (bis maximal 4GB sind möglich) hätte sicher nicht geschadet, aber hier lässt sich ja problemlos im Zubehörhandel Abhilfe schaffen.

- Nokia N800 Internet Tablet (RX-34)
- Zusatzstift
- Akku BP-5L (1500 mAh)
- 128 MByte microSD-Karte (MU-17) inkl. Adapter
- Stereo-Headset HS-48
- Reise-Ladegerät AC-4E
- Tasche CP-136
- Datenkabel DKE-2
- Kurzanleitung
- Sicherheits-, Garantie- und weitere Produktinformationen


Gehäuse und Verarbeitung:



Nach dem öffnen legt die graue Nokia-typische N-Serien Verpackung den Blick frei auf Nokias N800. Der erste Eindruck ist durchweg positiv. Ich hatte mir das Gerät von den Produktfotos und diversen Livebildern aus dem Internet wesentlich größer und unhandlicher vorgestellt. Es liegt wirklich sehr gut in der Hand und ist angenehm flach und wirklich griffig.

Die Spaltmaße der beiden Gehäuseteile und Tasten sind sehr gut, alles ist absolut sauber und gut umgesetzt. Neben den Bedientasten beherbergt die Rückseite des Gehäuses auch den Stylus zur Bedienung des Displays. Der Stift lässt sich sehr stabil und fest im Gehäuse arretieren (auch aufgrund des Metallanteils der ihn magnetisch hält) , so dass man keine Angst haben muss den Stift unterwegs zu verlieren.


Abb.: N800 - Gehäuse

Gegenüber dem N770 hat Nokia dem N800 jetzt einen integrierten Tischständer mit zweistufiger Arretierung spendiert. So gibt es auf der Rückseite einen kleinen ausklappbaren Bügel der wahlweise in 45° bzw. 90° eingerastet werden kann. So kann man das N800 wunderbar auf den Tisch stellen und Musik oder auch ein Video abspielen lassen.

Das einzige Manko am Nokia N800 ist der ziemlich wackelige Akkudeckel, er lässt sich relativ weit nach rechts und links schieben. Etwas Abhilfe schafft es hier Mossgummi zwischen dem Akkudeckel aufzukleben und ihn dadurch zu fixieren. Immerhin gibt der Akkudeckel während der Nutzung des Gerätes kein knarzen oder klappern von sich, so ist der wackelige Deckel während der Nutzung nicht zu spüren.


Display:


Eine echte Augenweide stellt das riesige, hochauflösende Touchscreen-Display dar. Es misst satte 4.1 Zoll in der Diagonale und bietet eine aktive Fläche von ca. 52 cm². Das Display ist wirklich erstklassig was die gebotene Auflösung von 800 x 480 Pixeln angeht, so sieht man auf diese Displaygröße sogut wie kein einzelnes Pixel. Durch die sehr hohe Displayauflösung lassen sich außergewöhnlich feine Schriftgrößen und Seiten auf dem Display darstellen. Man bekommt problemlos eine komplette Website in ihrer vollen Breite dargestellt, es braucht dann nur vertikal gescrollt zu werden. Auch lange Texte lassen sich so wunderbar lesen, sollte einem die Schrift mal zu klein sein, genügt ein Druck auf die Zoom-Taste und schon ist die Schriftgröße angepasst und vergrößert.

Selbstverständlich kann man die Displayhelligkeit per Systemmenü ändern, oder aber auch schnell in der Desktop-Titelleistel verändern, hier genügt ein einzelner Klick auf das entsprechende Desktop-Icon. Durch die variable Helligkeit ist es auch möglich den Akku ein ganzes Stück zu schonen, es macht also durchaus Sinn die Beleuchtung um ca 30-40% zu senken. Die Helligkeit reicht immer noch locker aus um es sehr gut ablesen zu können.


Abb.: N800 - Display

Die Displayoberfläche ist angenehm glatt, der Stylus gleitet also weich auf dem Display, dafür zieht das Display aber meines Erachtens nach einiges an Staub an. Es kann also auch nicht schaden ein Reinigungstuch mit sich zu führen. Zur genaueren Treffsicherheit mit dem Stylus lässt sich das Display kalibieren, allerdings muss man dies nur ein mal machen dann sollte es problemlos klappen.

Das Display ist aufgrund des Touchscreens relativ kratzer- und fingerabdruck- anfällig. Hier lohnt es sich also die beiliegende Schutzhülle zu verwenden und eine Displayfolie aufzukleben. Empfehlen kann ich hier die Brando-Schutzfolien, sie bieten einen guten Schutz, eine erstklassige Haltbarkeit und lassen sich problemlos aufbringen bzw. ablösen.


Akkulaufzeit:

Der Akku ist für den gebotenen Funktionsumfang mit seinen 1500 mAh Kapazität absolut ausreichend dimensioniert. Im Schnitt sind ca. 4,5 Stunden Nutzung möglich und eine Leerlaufzeit von ca. 7 Tagen. Um noch etwas mehr Laufzeit herauszukitzeln ist es nicht verkehrt, wie schon erwähnt, die Displayhelligkeit runterzuschrauben und je nach Bedarf auch Bluetooth / WLAN möglichst bei Nichtnutzung abzustellen. Für eine schnelle Abschaltung der Funkschnittstellen bietet es sich an das Gerät in den Offline Modus zu setzen (dies geht sehr einfach über die Ein-/Aus Taste).

In meiner Testphase waren problemlos mehrere Stunden Musikstreaming und paralleles Surfen möglich. Klar wünscht man sich immer noch mehr Laufzeit, doch insgesamt muss man mit den ca. 3-5 Stunden Dauernutzung zufrieden sein.

Bedientasten:

Die Text- oder Zifferneingabe erfolgt wie schon unter dem Testbericht Oberpunkt 'Display' erwähnt ausschließlich, per Stylus oder Finger, über das Display. Das Gerät bietet aber viele Tasten die die Navigation durch das Menü und beim Aufruf bestimmter Funktionen erleichtern sollen.

Am Gerät findet man folgende Tasten:

- Ein-/Aus Taste
- +/- Zoom Tasten
- Vollbild Taste
- Navigationstaste
- ESC-Taste
- Menü-Taste
- Home-Taste

Nachfolgend möchte ich nochmal kurz auf die Funktionen der einzelnen Tasten eingehen, damit man sich in etwa vorstellen kann wie man das N800 über diese Tasten handhaben kann.

-> Ein-/Aus Taste

Über diese Taste lässt sich das Gerät nicht nur ein- und ausschalten, sondern auch die Tasten und der Touchscreen sperren, so dass es zu keiner Fehleingabe in der Tasche oder beim Transport kommen kann. Des Weiteren kann man über das sich öffnende Menü auch schnell den oben schon einmal erwähnten 'Offline-Modus' auswählen.

-> +/- Zoom Tasten


Diese beiden Tasten erleichtern das surfen ungemeint, so kann man problemlos die Schriftgröße der Seite ändern. Je nach Website und Informationsgehalt kann man so wunderbar die Schriftgröße auf den Text anpassen.

-> Volbild Taste

Wie der Name schon sagt kann man durch einfachen Druck auf diese Taste die jeweilige Anwendung auf Vollbild maximieren. Im Normalzustand hat man ansonsten permanent das seitliche Menü und die Statusleisten im Blick. Geräte beim surfen oder auch lesen von längeren Texten bzw. E-Mail bietet sich dieses Feature geradezu an.

-> Navigationstaste

Das Gerät verfügt über eine 5-Wege Navigationstaste, dass heißt im Detail: hoch, runter, links, rechts und in der Mitte bestätigen. Diese Taste dient zur Steuerung sämtlicher Menüs oder aber zur Auswahl einer Funktion, sie kommt eigentlich nur dann zum Einsatz wenn man den Stift nicht benutzen möchte.

-> ESC-Taste

Mit der ESC-Taste gelangt man aus einem Kontextmenü heraus oder unter langem Druck lässt sich die aktive Anwendung beenden. Im Internet Browser fungiert die Taste als 'Zurück' Taste und befördert den Nutzer wie gewohnt auf die zuletzt aktive Website.

-> Menü-Taste

Die Menü-Taste öffnet nicht wie man vermuten würde das Hauptmenü, sondern das Programm-Menü der jeweiligen Anwendung. Hier lassen sich so ziemlich alle Optionen und Einstellungen die die jeweilige Applikation bietet aufrufen.

-> Home-Taste

Die Home-Taste dient dazu zwischen den einzelnen, aktiven Anwendungen hin und her zu wechseln. Man könnte es auch als eine Art Task-Manager bezeichnen, der die aktuell aktiven Programme beherbergt. Ein langer Druck auf diese Taste führt zurück in die Standby-Desktop-Ansicht.


Kamera:


Die Kamera beim N800 ist eigentlich eher nebensächlich zu betrachten. So ist sie mit einer Auflösung von gerade einmal 640 x 480 Pixeln nicht allzu hochauflösend und bei weitem nicht rausfrei was die Wiedergabe angeht. Standardmäßig ist die Kamera nur für die Videotelefonie gedacht, doch per Zusatzapplikation "Camera" lassen sich auch Fotos mit der Kamera schießen und abspeichern.

Die Bilder werden aber wie gesagt alles andere als gut, so dass man dieses Feature getrost als reines Gimmik in der Featureliste verzeichnen kann. Schön ist zumindest die Tatsache dass die Kamera per Knopfdruck im Gehäuse versenkt wird, so stört sie einerseits nicht die Optik und ist andererseits gegen Kratzer oder Staub geschützt.


Lautsprecher:


Nokia hat dem N800 Stereo-Lautsprecher spendiert die aufgrund der zur Verfügung stehenden Gehäusefläche auch von den Lautsprecheröffnungen relativ üppig ausfallen. Die beiden Lautsprecher befinden sich direkt auf der Gerätefront, rechts und links unterhalb des Displays.
Der Klang ist wirklich gut, die Wiedergabe erfolgt laut und klar. Die Lautstärke lässt sich über das Menü sehr genau justieren, nur bei voller Lautstärke kann es bei einigen Web-Audio-Streams zu leichtem verzerren kommen. Insgesamt gibt es hier aber sonst nichts zu beanstanden, so kann man das N800 dank seines integrierten Haltebügels auch wunderbar zur Schreibtischbeschallung nutzen.


Verbindungsmöglichkeiten:

Das N800 verfügt über Bluetooth und WLAN (54MBit/Sek.) als Funkschnittstelle zur Außenwelt. So kann man schnell und einfach per WLAN im Internet surfen oder aber Musik hören. Sollte man mit dem N800 unterwegs sein, bietet sich die Anbindung an ein bluetoothfähiges UMTS Handy an. So kann man auch unterwegs komfortabel mit dem N800 die gebotenen mobilen Dienste nutzen und das Handy als Modem ansprechen.


Abb.: N800 - Verbindungsübersicht

Um das N800 für die Nutzung per Bluetooth und GSM oder UMTS vorzubereiten genügt es den Verbindungsassistenten im Gerät zu nutzen. Da hier die meisten Länder weltweit, mit sämtlichen Netzbetreibern und GPRS / UMTS Einwahldaten vorgespeichert sind, genügt es den Netzbetreiber aus der Liste auszuwählen. Einmal ausgewählt und Bluetooth aktiviert kann man schon online gehen.


Menüaufbau:


Am linken Displayrand gibt es dauerhaft, auch im Standby- / Home-Screen die Anzeige der drei Oberfunktionen:

- Internet
- Adressbucheinträge
- Programme

Direkt darunter werden permanent die aktuell geöffneten Programme angezeigt und man kann per Klick mit dem Stylus sofort zwischen den Programmen hin und her wechseln.

Das Programmmenu (welches alle Programme beherbergt) ist von der Optik her an dem klassischen Windows Startmenü angelehnt. So gibt es einige Obermenüpunkte, die im Detail wären:

- Internet
- Adressbucheintrag
- Dienstprogramme
- Spiele
- System
- Extra
- Favoriten

Des Weiteren findet man im Obermenü einige Direktlinks (die sich aber auch in Unterordner verschieben lassen) zu folgenden Programmen:

- Media Player
- RSS-Feed Reader
- Bilder
- Dateimanager
- Suche
- Hilfe

Die einzelnen Ordner lassen sich über die Systemsteuerung problemlos nach eigenen Ansprüchen und Bedürfnissen mit Programmen bestücken. So kann man einfach gewünschte Programme verschieben oder aber auch eigene Ordner anlegen um es noch übersichtlicher und intuitiver zu gestalten.

Der Desktop des N800 bietet die Möglichkeit diesen nach eigenen Wünschen mit Applets zu versorgen. Standardmäßig gibt es die Möglichkeit das Internet-Radio, den RSS Reader, die Uhr und einige weitere Details anzuzeigen.


Abb: Desktop - Windows Vista Theme

Wem dies nicht genügt der kann weitere Applets wie den 'Simple Launcher' oder 'OMWeather' nachinstallieren um die wichtigsten News, Daten und Programme auf einen Blick zu erhalten. Insgesamt ist der Desktop sehr praktisch, da man unzählige Einstellmöglichkeiten hat, sei es die Größe der einzelnen Appletts anzupassen und diese nach eigenen Wünschen zu verschieben, oder aber einfach weitere Applets hinzuzufügen.



Bedienung:


Die Bedienung ist anfangs etwas bewöhnungsbedürftig, man kommt aber sehr schnell damit zurecht. Es braucht nicht mal eine halbe Stunde und schon hat man die Details der Handhabung verinnerlicht. Man muss sich grob eigentlich nur an der Handhabung eines Desktop PCs orientieren, so werden Programme per "X" oben rechs geschlossen oder per "V" Pfeil Taste minimiert. Zugriff auf die aktuell laufenden Programme bekommt man über die seitliche Leiste am linken Displayrand.


Abb.: N800 - Bedienung per Stylus

Die meisten Funktionen können sogar ohne den Stift aufgerufen und ausgeführt werden. Genauere Details zur Handhabung der einzelnen Tasten gibt es in meinem Testbericht unter dem Oberpunkt "Bedientasten".


Texteingabe:



Die Texteingabe beim N800 kann über 3 Varianten erfolgen. Per Handschrifterkennung, Stifteingabe oder per Finger über die Vollbildtastatur. Die wohl einfachste bzw. in meinen Augen auch genaueste Eingabevariante ist die Stifteingabe auf der Bildschirmtastatur. Hiermit kann man zumindet längere Texte am besten eingeben, kurze Links oder Texte gehen aber auch wunderbar über die Vollbildtastatur per Finger (also gerade dann sinnvoll wenn man unterwegs ist).
Die Handschrifterkennung kann man zwar auch nutzen, benötigt aber eine gehörige Portion Eingewöhnung oder aber auch Anlernung. Hierzu steht ein Stylus bzw. Handschriftlernprogramm im Menü zur Verfügung, in dem man sogar noch seinen eigenen Buchstabenschreibstil einfügen kann.

Wem all diese Varianten zu lässtig für längere Texteingaben sind, für den bietet Nokia auch die optionale externe Nokia-Tastatur SU-8W, welche dann per Bluetooth mit dem N800 gekoppelt wird.


Opera Internet-Browser:


Der Opera Browser ist das von mir meistgenutzte Programm auf dem N800, er läuft stabil und ist schnell im Seitenaufbau / Rendering. Die gebotenen Funktionen entsprechen im groben denen eines Desktop-Browsers. Selbstverständlich kommt auch hier wieder die einfach zu handhabende Vollbild- und Zoom-Funktionstasten an der Geräteoberseite zum Einsatz.


Abb.: N800 -Browser im Vollbildmodus

Der Browser beherrscht neben der Darstellung von Frames auch Plugins wie z.B. Shockwave Flash. Selbstverständlich gibt es auch die Möglichkeit beliebig viele Lesezechen zu kategorisieren und in verschiedenen Ordnern abzulegen.

Zur einfachen Installation von Programmen, Themes, Bildern, Videos, etc. eignet sich der Browser auch, da nach öffnen des Dateityps automatisch die entsprechenden Anwendung zum abspielen, installieren oder speichern geöffnet wird. Ich muss sagen das ich mich des Öfteren ertappt habe und mein Notebook in der Tasche gelassen habe wenn ich nur ein wenig surfen wollte.


E-Mail Client:


Der E-Mail Client des N800 wurde meiner Meinung nach nur mit den wichtigsten Mitteilungsfeatures ausgestattet. Man kann mehrere E-Mail Konten anlegen, welche auch gleichzeitig abrufbar sind wenn man über das Menü "Senden und Empfangen" geht. Natürlich gibt es auch weitere Funktionen wie zum Beispiel: E-Mail Ordner anlegen, ein automatisches Abrufintervall definieren (5 Minuten bis maximal 2 Stunden) oder aber die einzelnen Mails nach Wörtern durchsuchen.

Das schreiben von E-Mails ansich geht sehr leicht vonstatten, so kann man den oder die Empfänger problemlos aus dem Adressbuch auswählen und einfügen, die Schriftgröße und Mails formatieren. Selbstverständlich gibt es auch die Möglichkeit Dateien anzuhängen und diese mitzusenden, hierzu liefert das Gerät eine Übersicht der zur Verfügung stehenden Dateien und Ordner.


RSS-Reader:


Der RSS-Feed Reader sorgt dafür das man newsmäßig immer auf dem laufenden bleibt. Hier kann man unzählige RSS-Feeds eintragen und lesen. Der RSS-Reader bietet des Weiteren die Möglichkeit die neuesten News im Standbybildschirm anzeigen zu lassen, so bleibt man also wirklich immer auf dem laufenden.


Abb.: N800 - RSS Reader

Natürlich lässt sich auch das Abrufintervall beeinflussen, so kann man wahlweise manuell oder in festen Abständen aktualisieren lassen.


Internet Telefonie und Instant Messenger:


Bei der Internet-Telefonie und dem Instand Messenger setzt Nokia auf die in meinen Augen weniger verbreitete GoogleTalk Community. Man braucht sich nur einmal kostenlos zu registrieren und schon kann es losgehen, egal ob Video-Telefonie über die Pop-Out Kamera oder Instant Messaging, beides geht über GoogleTalk. Für wen, wie bei mir, auch GoogleTalk im Bekanntenkreis weniger verbreitet ist, dem empfehle ich Gaim und Gizmo Project um mit der Außenwelt in Kontakt zu treten.


Media-Player:



Das N800 kann neben seinen sehr guten Internet-Fähigkeiten natürlich auch Musik und Videos abspielen. Hierzu hat Nokia dem Gerät einen eigenen Media Player spendiert. Der Klang über die mitgelieferten Kopfhörer ist wirklich gut, es kommt zu keinerlei verzerren o.ä, einzig die Basswiedergabe könnte eine Spur kräftiger sein.

Unterstützte Audio Formate:

- AAC
- AMR
- AWB
- M4A
- MP2
- MP3
- Real Audio
- WAV
- WMA

Selbstverständlich kann die Musikwiedergabe auch problemlos im Hintergrund erfolgen, da dass N800 selbstverständlich multitaskingfähig ist. Es lassen sich eigene Playlisten benennen und erstellen.

Neben der Möglichkeit, die lokal auf dem N800 (oder einem der beiden Speicherkartenslots) gespeicherten Musiktitel abzuspielen, bietet das N800 auch die Möglichkeit Internet-Radio per Stream zu genießen. Nachfolgend liste ich nochmal alle unterstützten Streaming Formate auf die laut Nokia unterstützt werden.

Unterstützte Audio-Streaming Formate:


- AAC
- AMR
- AWB
- M4A
- MP2
- MP3
- RA
- WAV

Öffnet man ein mit dem N800 kompatiblen Radiosender aus dem Web-Browser heraus öffnet sich automatisch der Mediaplayer und beginnt mit dem abspielen des Stream. Selbstverständlich kann man den Radiosender für zukünftigen Hörgenuß dann in die Lister der persönlichen Musikstreams ablegen.

Natürlich kann das N800 nicht nur Musik abspielen, sondern auch Videos. Auch diese werden über den integrierten Mediaplayer wiedergegeben.

Unterstützte Video Formate:


- AVI
- 3GP
- MP4
- MPG
- Real Video

Die Wiedergabe ist bei entsprechend runterkomprimierten Videos flüssig und sauber. Die Videos können wahlweise im Fenster oder im Vollbildmodus abgespielt werden, schade jedoch das DivX nicht von Haus aus unterstüzt wird.

Wer übrigens mit dem Gedanken spielt Videos von Internet-Video-Platformen wie Youtube etc. über den Internet-Browser abzuspielen, der wird enttäuscht werden, Anscheinend wird das Gerät mit der Wiedergabe etwas überfordert, denn hier hängt die Wiedergabe des Bildes meist ziemlich.


Weitere vorinstallierte Utilities:


Natürlich gibt es neben den wichtigsten zuvor genannten Hauptanwendungen noch weitere Programme die im täglichen Gebrauch nicht fehlen dürfen. Die einzelnen Programme brauchen nicht installiert werden, sondern gehören schon zum serienmäßigen Installationsumfang. Hier ein kleiner Überblick:

-> Notizen

Ein einfaches Notizprogramm das dafür sorgt kurze Gedankengänge schnell archivieren und notieren zu können.

-> PDF Reader


Der serienmäßige PDF Reader ist ein schlanker aber auch schneller PDF Reader. Das Programm kommt selbst mit größeren PDFs sehr schnell und flüssig voran. Selbstverständlich gibt es eine Zoom- und Vollbildfunktion die dank des großen Displays die Anzeige auf dem N800 sehr übersichtlich macht.

-> Skizze


Dies ist ein einfaches Zeichenprogramm mit verschiedenen Stiftgrößen mit dem man kurze Skizzen o.ä. aufzeichnen kann.

-> Rechner


Ein wissenschaftlicher Taschenrechner der die wichtigsten Grundrechenarten beherscht.

-> Dateimanager

Ein einfacher Dateimanager der die vordefinierten Ordner wie Audioclips, Bilder, Dokumente, Spiele, Videoclips, etc. anzeigt und aufbereitet.

-> Uhr

Eine Weltzeituhr mit Kartendarstellung und Weckfunktion. Hier kann man auch das Wecksignal einstellen und neben dem Heimatort einen Zielort mit seiner Uhr anzeigen.

-> Programm- und Verbindungsmanager

Wie der Name Programmmanager es schon vermuten lässt, so lassen sich hier die Programme installieren und deinstallieren. Auch die Programmkataloge lassen sich hier manuell durchsuchen und hinzufügen.
Der Verbindungsmanager sorgt dafür mit dem N800 im Kontakt zur Außenwelt zu bleiben. Egal ob WLAN oder Bluetooth, hier erhält man alle wichtigen Details und Einstellungsoptionen.

-> Bilder


Ein einfacher Bildbetrachter mit der Möglichkeit die Bilder in einer Galerie durchzublättern, im Vollbild zu betrachen oder ggf. rein- und rauszuzoomen. Natürlich lassen sich die Bilder auch direkt von hier aus per E-Mail versenden oder in Ordner speichern.


Spiele:


Es gibt beim N800 auch ein paar Spiele die zur Unterhaltung zwischendurch sorgen sollen. Da wären zusammengefasst folgende vier Spiele:

-> Chess
-> Blocks
-> Mahjong
-> Marbles



Abb.: N800 - Chess

Die Spiele sind allesamt nicht sonderlich spektakulär was die gebotene Grafik angeht, doch alleine der Tetris Clone Blocks macht sofort süchtig. Für die Pause zwischendurch und kurzweilige Unterhaltung reicht dies also allemal.


Themes:


Das N800 bietet dem Nutzer die Möglichkeit das Aussehen des kompletten Menüs nach eigenen Wünschen anzupassen. Im Auslieferungszustand befinden sich schon 4 vorinstallierte Themes auf dem Gerät, sowie einige verschiedene Hintergründe. Wem dies nicht genügen sollte der kann problemlos weitere Themes nachinstallieren. So ändert man dann die komplette Farbgebund des Menüs, die Icons etc. werden stellenweise auch mit verändert. Hier sind also genügende Möglichkeiten gegeben um das Gerät nach eigenen Wünschen anzupassen.


Zusatzsoftware:



Da es sicherlich neben dem Standard-Softwareumfang noch Erweiterungsbedarf gibt, habe ich die geläufigsten und beliebtesten Programme angetestet und die Funktionen auf Herz und Niere geprüft. Die Installation geht für einen N800 bzw. Linux Neuling sicher nicht so ganz einfach vonstatten.

Man braucht relativ viele Programmbibliotheken, die sich über den Programmkatalog hinzufügen und installieren lassen (diese sind von Nöten um viele Programme ans Laufen zu bringen). Teilweise geht es aber auch einfacher, so gibt es Programme die sich selbsttätig nach dem öffnen einer entsprechenden *.install Datei installieren lassen. In diesem Fall braucht man nicht mehr machen als den Installationsordner auszuwählen und den Installationsprozess durchlaufen zu lassen.

Sollte man mit der Installation gar nicht zurecht kommen sollte man sich kurz die Zeit nehmen und dieses übersichtliche Tutorial lesen oder in einem der unten genannten Foren vorbeischauen.


Also los gehts und hier eine Übersicht der von mir getesteten Programme, die abgesehen von Rhapsody allesamt komplett kostenfrei erhältlich sind:

-> Rhapsody

Abb.: Rhapsody

Bei dem Programm Rhapsody handelt es sich um einen Streaming Client für über 3 Millionen Musiktitel und diverse Radiostationen. Es lassen sich eigene Playlists für die favorisierten Radiosender, Alben, Musiktitel erstellen und nach belieben verändern / abrufen. Neben dem Musiktitel wird in der Regel auch das passende Album und das Albumcover angezeigt, was optisch einen sehr ansprechenden Eindrück hinterlässt.

Zum Start der neuen Kooperation zwischen Nokia und Real Networks gibt es eine kostenlose 30-tägige Testversion / Testphase des Rhapsody Programmes. Danach werden laut Pressemitteilung 9,95$ pro Monat fällig. Ob der kostenpflichtige Dienst zukünftig auch von deutschen Kunden genutzt werden kann, habe ich in meiner Testphase noch nicht rausfinden können, bisher scheint die Vollversion vorerst für den US Markt bestimmt zu sein.


-> Canola

Abb.: Canola

Canola macht aus dem N800 ein vollwertiges Mediacenter. Es bietet optisch eine "Windows XP Mediacenter ähnlich Oberfläche" die es erlaubt Videos, Musiktitel und Bilder anzuzeigen bzw. abzuspielen. Die Anwendung ist relativ schnell geladen und arbeitet auch bei einer größeren Menge an MP3s und Videos sehr flüssig. Das Programm lässt sich einfach über den Browser konfigurieren, d.h. hier kann man einstellen welche Ordner freigegeben werden sollen für die Bilder-, Video- und Audio-Wiedergabe.


-> FM-Radio

Da das N800 standardmäßig über die entsprechenden Hardwarekomponenten zur Radio-Wiedergabe verfügt, es aber von Werk her an einer passenden Anwendung mangelt, beseitigt das Programm FM-Radio diesen Mangel. Mit dem FM-Radio Desktop-Applet kann man somit problemlos Musik der lokalen Radiosender geniessen, egal ob über das beiliegende Stereo-Headset oder die integrierten Stereo-Lautsprecher. Natürlich kann man auch Radiosender speichern, benennen (eine RDS Funktion gibt es leider nicht) und sortieren.


-> GPE Calender


Abb.: GPE Calendar


GPE Calender füllt die Lücke des fehlenden Kalenders. Er bietet eine Tages-, Wochen-, Monats- und Agenda-Ansicht. Einträge lassen sich detailiert mit Start- und Endzeit definieren, selbstverständlich gibt es die Möglichkeiten Termine mit Wiederholungen, egal ob täglich, wöchentlich, etc. einzugeben. Leider gibt es keine Möglichkeit die Kalendereinträge zu synchronisieren, aber immerhin kann man vCards importieren.


-> GPE Contacts

Abb.: GPE Contacts

Um auch die Adressbuchfähigkeit des Gerätes zu verbessern gibt es ein nettes Programm um sehr detailiert Kontakte abspeichern zu können. Hier gibt es die Möglichkeit mehrere Rufnummern, Geburtstage, E-Mail Adressen, Homepages, Firmenadresse, Privatadresse, etc. zu speichern. Genauso wie bei GPE Calender gibt es noch keine Möglichkeit zum Sync der Kontakte mit dem heimischen Computer.


-> GPE ToDo


Wie der Name des Programmes schon verrät gibt es hier die Möglichkeit Aufgaben einzuspeichern und das natürlich mit unterschiedlichen Prioritäten. Selbstverständlich lassen sich Aufgaben nach ihrem Abschluss auch als abgeschlossen oder zum löschen markieren.


-> ScummVM

Abb.: ScummVM - Day of the Tentacle

ScummVM ist ein Emulator unter dem man problemlos alte DOS Spiele wie Maniac Mansion oder Indiana Jones auf dem N800 laufen lassen kann. So hat man die Möglichkeit alle alten Klassiker von LucasArts aufleben zu lassen, also ein echt süchtig machender Pausenfüller.


-> Gaim

Abb.: GAIM - ICQ


Um folgende Instant-Messenger nutzen zu können wie AIM, ICQ, Yahoo!, MSN, Jabber oder IRC bietet sich das Programm Gaim an. Es vereint die geläufigsten Messenger in einem Programm. Um die einzelnen Messenger nutzen zu können ist es wichtig die verschiedenen Protokolle separat zu installieren.


-> FBReader

Hiermit lassen sich die verschiedensten eBook Formate auf dem N800 anzeigen, egal ob die eBooks im Format: fb2, html, rtf, etc. vorliegen. Ein praktisches Feature ist beispielsweise dass die äußeren Zoomtasten im FBReader mit der Funktion zum Seitenblättern belegt sind, so kann man ohne Stift wunderbar in eBooks lesen und blättern.


-> Maemo Mapper

Um das N800 mit einem kostenfreien Navigationsprogramm zu bestücken, bietet sich der Maemo Mapper an. Hierbei lassen sich Wegpunkte und Strecken setzen, als Kartenmaterial werden Google Maps genutzt und müssen somit separat importiert werden. Natürlich braucht man einen externen Bluetooth GPS Empfänger um entsprechende GPS Koordinaten zu erhalten. Insgesamt ist der Funktionsumfang sehr gut, aber in meinen Augen ist das Programm etwas zu vollgestopft und überladen wenn man es als Neuling handhaben möchte.


-> Gizmo Project

Abb.: Gizmo Project

Wem GoogleTalk nicht als VoIP Client reicht, der wird mit Gizmo Project wahrscheinlich glücklicher. So unterstützt es kostenlose Telefonie zu Gizmo, Google Talk oder MSN Nutzern, aber auch günstige Telefonie ins Festnetz sind über VoIP möglich. Es lassen sich auch Konferenzgespräche führen oder aber einfache Instant Messages versenden. Mit diesem Programm kann man also sein N800 problemlos zum WLAN VoIP Telefon machen.


-> Minimo Browser


Neben dem vorinstallierten Opera Browser gibt es auch in der N800 Welt eine Alternative. Wem also der Standardbrowser nicht gefällt oder wer dort das tabbed-browsing vermisst, der wird mit dem Mini-Mozilla vielleicht glücklich werden. Dieser beherrscht das tabbed-browsing wunderbar und bietet weitere kleine Goodies. Zum Beispiel wären da die sehr schnelle Verstellung der Schriftgröße bis hin zu einer wirklich riesigen Schriftart oder aber das "pan-scrolling", hierbei wird die Webseite quasi mit dem Stift gegriffen und man kann die Seite hin und her verschieben. Der Browser ist also für den ein oder anderen Nutzer eine interessante Alternative, auch wenn er in meinem Test alles andere als stabil lief.


-> Claws mail


Abb.: Claws mail


Claws mail ist ein sehr umfangreicher E-Mail Client, mit erweiterten Funktionen gegenüber dem Standard-N800 Browser aufwartet. Es gibt massig Einstellungsmöglichkeiten für die verschiedenen E-Mail Konten, Ordner, verschiedene Themes, etc., was hier bei weitem den Umfang sprengen würde. Der Standard Mail Client des N800 reicht sicherlich für die meisten Nutzer aus, wem es aber an Einstelloptionen happert, der sollte sich den Claws E-Mail Client mal genauer anschauen.


-> Gnumeric Spreadsheet

Abb.: Gnumeric Spreadsheet


Hierbei handelt es sich wie der Name vermuten lässt um einen Excel Clone der dafür sorgt das dass N800 auch mit Office Dateien umgehen kann. Das Programm kann nicht nur Excel Dateien anzeigen sondern man kann auch neue erstellen und bearbeiten. Selbstverständlich gibt es viele Möglichkeiten Funktionen und Diagramme zu erstellen, so wie man es halt vom heimischen Excel kennt.


-> Abiword


Abb.: Abiword

Genauso wie beim Excel Clone - Gnumeric Spreadsheet handelt es sich bei Abiword um einen Word Clone. Damit lassen sich also auch Word Dateien auf dem N800 anzeigen, bearbeiten oder aber auch erstellen. Auch hier gibt es wieder viele Möglichkeiten zur Textformatierung und Bearbeitung.


-> XTerminal

Fügt dem N800 eine Linux Konsole hinzu über die man beispielsweise auch den Midnight Commander (eine Art Norton Commander) starten und nutzen kann. Bei der Verwendung des Programmes ist es allerdings wichtig vorsichtig damit umzugehen wenn man nichts am Dateisystem zerstören möchte.


-> Camera

Da das N800, wie oben schon kurz erwähnt, über eine einfache VGA-Kamera verfügt (die in erster Linie für die Videotelefonie gedacht ist), kann man mit diesem kleinen Programm auch Fotos über die ausklappbare Kamera machen und diese abspeichern. Die Bildqualität ist allerdings ziemlich bescheiden, so das man eigentlich nur einfache Schnappschüsse mit der Kamera machen kann.

-> Simple Launcher

Der Simple Launcher ist ein geniales Applet für den Gerätedesktop, so kann man wunderbar beliebig viele Shortcuts zu den meistgenutzen Progammen anlegen. Die Icons werden dann klein in einer Leiste auf dem Desktop angezeigt.


-> OMWeather


Abb.: OMWeather


Bei dem OMWeather Programm handelt es sich, wie beim Simple Launcher, um ein Desktop-Applett welches dafür sorgt dass man die Wettervorhersage seiner Stadt problemlos im Standby-Modus ablesen kann. Die Anzeige kann komplett nach eigenen Wünschen angepasst werden, sei es die Schriftfarbe, Anzahl der Tage, Zeilen-Spaltenanordnung, etc.


Dies sind nur einige Programme gewesen die sich sehr gut als Erweiterung auf dem Nokia N800 anbieten. Wer noch weitere Programme sucht der sollte am besten bei http://downloads.maemo.org vorbeischauen. Dort findet man dann unzählige Erweiterungsmöglichkeiten zum kostenlosen Download.


Fazit:



Das Nokia N800 Internet Tablet wird seinem Namen gerecht und bildet eine wirklich gute Möglichkeit, in einem kompakten und auch handlichen Gehäuse, sämtliche mobilen Internetapplikationen zu nutzen. Das Display ist eine wahre Augenweide und auch die Handhabung des Gerätes geht dem Nutzer sehr schnell in Fleisch und Blut über.

Dank der 2 Speicherkartenslots ist das Gerät auch als mobiler MP3 Player, Bildbetrachter oder Videoplayer zu gebrauchen. Bei reger Nutzung kann man sich aber schon mal daran gewöhnen täglich an die Steckdose zu müssen. Insgesamt bildet das Gerät aber eine perfekte Ergänzung zum heimischen Computer.

Stellenweise kann das Internet Tablet auch den PDA oder ein Notebook ersetzen. Einzig die eingeschränkten PIM Möglichkeiten limitieren die Möglichkeiten des Gerätes ungemein. Zwar lässt sich dieses Manko durch kostenfreie Applikationen wie GPE Contacts ausmerzen, doch fehlt es dann immer noch an einer Sync-Möglichkeit mit dem heimischen Computer. Aber wer weiß, vielleicht wird auch dies irgendwann noch umgesetzt.

In meinen Augen ist das Preis-/ Leistungsverhältnis wirklich angemessen, der Käufer bekommt ein wirklich gutes Gerät, das dank Linux Betriebssystem kaum Programme und Erweiterungsmöglichkeiten missen lässt.


Links:


- Nokia N800 - Standard Produktseite
- Nokia N800 - Interaktive N-Serie Produktseite
- Nokia N800 - Englischsprachiges Tutorial
- Nokia N800 - Bedienungsanleitung (PDF)
- Nokia N800 - Softwareupdate

- Maemo.org - Offizielle Anwendungsentwicklungsseite von Nokia
- Internettablettalk.com - Englischsprachiges Internet Tablet Forum
- N800.de - Deutsche N770/N800 Forum


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