Meine Geräte-Testberichte:

Nachdem bei mir das Handy zum Hobby wurde habe ich des Öfteren für das Mobilfunk-Forum Telefon-Treff Testberichte geschrieben.

Diese Tests möchte ich nun auch auf dieser Seite in einem kleinen Archiv bereitstellen.

Viel Spaß beim Lesen! ;-)

















Die Copyrights, Logos und Rechte an den Markennamen unterliegen den jeweiligen Herstellern.

 

 


Nokia 6300 - Testbericht

Vorwort:


Nokia hat es mal wieder auf die Business User abgesehen und präsentiert mit dem Nokia 6300, ein Gerät der klassischen 6000er Baureihe. Es tritt in die Fußstapfen der legendären Ahnen 6110 - > 6210 -> 6310 -> 6310i und soll die erfolgreiche Baureihe wiederbeleben. Das 6300 tritt somit nicht direkt die Nachfolge des 6233 an (schon alleine aufgrund des Fehlens von UMTS), sondern es ist parallel anzusiedeln. Ob es von den Funktionen und vor allem von den Spracheigenschaften hält was die Vorgänger schon zu versprechen vermögen, zeigt der folgende Test.

Livebilder:

- Gerätebilder: Galerie mit 37 Bildern
- Displaybilder: Galerie mit 30 Bildern

- Kamerabilder: Galerie mit 14 Bildern*

*aus Trafficgründen auf 1024 x 768 Pixel verkleinert!

Gerät:

Es handelt sich um ein Nokia 6300 in der Farbvariante Black-Silver

Firmware:

Nokia 6300
V 04.70
24-01-07
RM-217

Lieferumfang:

Der Lieferumfang sieht bei meinem Testgerät folgendermaßen aus:

- Nokia 6300 Mobiltelefon (Black Silver)
- Nokia Akku BL-4C (860mAh)
- Nokia Kompakt-Ladegerät (AC-3)
- Nokia Stereo Headset (HS-47)
- Nokia 128 MB MicroSD-Karte (MU-26)
- Bedienungsanleitung
- Software CD (PC Suite)

Design und Verarbeitung:


Daa Nokia 6300 zeigt schon bei den verwendeten Materialien das es sich nicht verstecken braucht - hochwertiger Edelstahl und Kunststoff in Klavierlack machen aus dem Nokia 6300 ein wirklich stabiles und solides Mobiltelefon. Die Front besteht komplett aus Metall, nur beim Displayglas findet man schwarzen Kunststoff wieder. Die von Metall umringte Displayscheibe nimmt die größte Fläche auf der Vorderseite ein, und beherbergt neben dem Navi-Key auch die beiden Sofkeys sowie die entsprechenden Hörertasten.

Die Rückseite erinnert beim ersten Anblick ein wenig an ein Sony Ericsson T610. So ist der obere Teil aus schwarzen Kunststoff in Klavierlack, uns der untere Teil, der den Akkudeckel darstellt, ist wiederum vollwertig aus Metall. Der Ein-/Ausschalter und die Lautstärketasten sind wie die obere Rückseite in glänzendem schwarz gehalten.

Seitlich am Gerät findet man zwei kleine, weiße Kunststofffenster wieder, hinter diesen befinden sich blaue LEDs zur Signalisierung von verpassten Anrufen etc. An der Unterseite des Nokia 6300 liegen die üblichen Anschlüsse für das Ladekabel, das Headset sowie für einen mini-USB Stecker (zum Datenabgleich) welcher sich unter einer Gummiabdeckung verbirgt.

Die Verarbeitungsqualität des Gerätes ist exzellent und wirklich erstklassig. Das Gehäuse ist komplett knarzfrei und hat saubere Spaltmaße zu bieten. Mit seinen Abmessungen von gerade einmal 107 x 44 x 13 mm ist es wirklich angenehm flach, das Gewicht von 91 Gramm lässt es in der Hand sehr wertig erscheinen. So kann man wirklich angenehm telefonieren und auch das bedienen der Tasten geht leicht von der Hand.

Display:


Wie schon von anderen aktuellen Nokia-Mittelklasse-Series40 Modellen bekannt, wurde auch beim 6300 ein erstklassiges Display mit einer Auflösung von 240x320 Pixeln bei einer aktiven Fläche von 2,0 Zoll verbaut. Das QVGA Display erlaubt eine Darstellung von bis zu 16,7 Millionen Farben. Schriften und Symbole werden sehr fein und mit gutem Kontrast angezeigt und sind der Brillanz eines Sony Ericsson K800i ebenbürtig, wenn nicht sogar eine Spur besser.

Vorbildlich ist auch die Schriftgröße, wie bei Nokia typisch, angenehm groß. In den Untermenüs werden in der Regel 4 Textzeilen angezeigt, wobei zusätzlich noch die Überschrift für den jeweiligen Menüpunkt sowie die Schrift für die beiden Softkeys hinzukommen.

Signal-LEDs:


Auf die oben im Test schon kurz angesprochene Doppel-LED, die sich seitlich links und rechts am Gehäuse befindet, möchte ich an dieser Stelle nochmal genauer eingehen. Vorweg sei gesagt dass es keinen Menüpunkt gibt um ihr Signalisierungsverhalten zu beeinflussen, doch das ist in meinen Augen nicht weiter tragisch. Die LED sorgt dafür das kein verpasster Anruf und keine SMS mehr unbeachtet bleibt. So blinken die LEDs in einem Rythmus von 5 Sekunden kurz angenehm blau und signalisiert so das verpasste Ereignis (Anmerkung: Ein kurzer Blick in das Menü genügt und schon hört sie wieder auf zu blinken). Insgesamt gesehen eine nette Sache, da man so schneller auf verpasste Ereignisse aufmerksam wird.

Personalisierbarkeit:

Wem die normale Menüanordnung nicht in ihrer Standard-Form gefällt, der kann die verschiedenen Icons auch in ihrer Reihenfolge verändern. Dies ist insbesondere für die oftmals verwendeten Programme praktisch, so sind diese dann optimal zu erreichen. Das 6300 unterstützt Themes im Serie40 typischen *.nth Format, womit sich jeweils das Hintergrundbild, sowie die Farbpalette und der Klingelton individuell anpassen lassen.

Zum Anpassen an Hintergrundbilder kann man die Schriftfarbe der Auswahltasten im Standby-Betrieb in eine beliebige Farbe ändern, so dass die Beschriftung bei Verwendung eines z.B. eines dunklen Hintergrunds immer gut lesbar bleibt. Des Weiteren unterstützt das Gerät Shockwave Flash Animationen als Bildschirmschoner oder Hintergrundmotiv, wodurch also nette Animationen möglich sind. Übrigens befinden sich neben einigen Themes und Hintergrundbildern schon im Auslieferungszustand 3 Beispiel-Flashmotive auf dem Gerät. Für eingehende Anrufe kann man nahezu bildschirmfüllende Anruferbilder oder auch Videos verwenden.

Einige Themes für Nokias Serie40 Gerät gibt es auch auf meiner Seite.

Tastatur und Softkeys:


Die Tastatur ist sehr gut gelungen. Der Druckpunkt ist sehr präzise und auch die Navi-Taste inkl. Softkeys ist sehr gut zu erreichen. Die Zifferntasten sitzen relativ flach im Gehäuse, lassen sich aber trotzdem, bzw. gerade aufgrund ihrer Größe noch sehr gut ertasten und bedienen. Display- und Zifferntasten verfügen über einen kurzen Hubweg und sind gut ins Gehäuse eingefasst, was die hochwertige Qualität das Nokia 6300 unterstreicht. Die Auswahl-Tasten sind im Nokia typischen blau beleuchtet, die Hörertasten in gewohntem Grün und Rot. Die Tastenbeleuchtung ist wie gesagt angenehm türkis-blau gehalten und bildet optisch eine angenehme Ergänzung zu dem silbrigen Tastenfeld.

Mittig auf der Geräteoberseite sitzt beim 6300 die schmale aber ausreichend breite Ein-/Ausschalttaste, welcher wie die Gehäuserückseite in schwarzem Klavierlack glänzt. Die Lautstärkentaste findet man auf der rechten Gehäuseseite. Sie ist ebenfalls in schwarzem Klavierlack gehalten und lässt sich gut bedienen, erfordert aber relativ starken Druck.

Durch den knackigen Druckpunkt (mit sehr kurzem Hubweg) kann man mit dem 6300 sehr schnell SMS schreiben und durch das Menü flitzen. Ich würde die Tastatur insgesamt gesehen als sehr gut beurteilen.

Menüaufbau und Funktionen:


Das Menü hat sich bei Nokia von der Struktur her schon lange bewährt. Die Anordnung kann wahlweise in Listenansicht, Gitteransicht, Gitteransicht mit Beschriftung oder Karteireiteranordnung eingestellt werden. In der Listenansicht werden 4, in der Gitteransicht ohne Beschriftung 12 und in der Gitteransicht mit Beschriftung 9 Menüpunkte gleichzeitig angezeigt. In der Registerkartenansicht werden 5 Oberpunkte im oberen Bereicht des Displays angezeigt, sowie 5 Untermenüpunkte.

Das Gerät hat folgende Menüpunkte:

- Mitteilungen
- Adressbuch
- Protokoll
- Einstellungen
- Galerie
- Medien
- Push-To-Talk
- Organizer
- Programme
- Internet
- Dienste

Die Icons sind identisch mit denen aktueller Nokia Geräte, egal ob Serie40 oder Serie60. D.h. die Icons sind relativ bunt und nett in 3D dargestellt, durch die hohe Displayauflösung werden die Symbole sehr fein und plastisch dargestellt. Das 6300 ist von der Menüspeed genauso schnell wie z.B. ein 6233 oder 6288, lässt sich aber nur beim Aufrufen und zoomen von Galeriebildern eine kurze Gedenksekunde. Die einfache und bewährte Menüstruktur der Serie40 erleichtert die Bedienung des 6300.

Zu den folgenden Umgebungsprofilen gibt es noch die Möglichkeit das Gerät in den Flugzeug Modus umzuschalten. Hierbei werden alle Funkverbindungen inkl. Bluetooth deaktiviert, das restliche Menü und z.B. Funktionen wie die Kamera oder den MP3-Player können weitergenutzt werden.

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