Hier nun mein Samsung SGH-Z150 Testbericht, dem ersten Samsung UMTS Mobiltelefon der sog. Kategorie „Ultra-Slim - 9.8“ mit umfangreichem Telefonbuch, Bluetooth etc. - verpackt in der schönen, extremflachen Candybar-Form. So los geht’s:
Bilder und Video:
- Galerie: Livebilder vom Gerät (30 Bilder)
- Galerie: Livebilder vom Display (19 Bilder)
- Galerie: Livebilder vom Openwave-Browser (13 Bilder)
- Galerie: Livebilder mit der Kamera (12 Bilder)
- Videos: Gehäuseoptik
Lieferumfang:
- Samsung SGH-Z150 - „Ultra-Slim 9.8“
- Li-Ionen Akku
- Ladekabel
- USB-Datenkabel
- PC-Software
- Stereo Headset
- Handbuch
Gehäuse und Tastatur:
Gehäusegröße: 118 x 47 x 9,8 mm (73 Gramm)
Das Gerät wirkt wirklich sehr edel in seinem schön dezenten schwarz. Es ist wirklich extrem handlich und leicht mit seinen 73 Gramm Gesamtgewicht, einzig die Länge von 118mm trübt minimal den Gesamteindruck. Was die Verarbeitung angeht ist das Z150 echt super, kein Wackeln oder Knarzen, soweit das Auge reicht. Selbst nach einsetzen des Akkus ist wirklich alles super fest und sitzt absolut bombig, hier könnten sich andere Hersteller echt mal ein Beispiel nehmen.
Auch das Frontcover ist wie bei Samsung gewohnt stabil und fest gelöst. Des Weiteren ist hier auch die Frontkamera zu finden, die einige Millimeter neben dem Lautsprecher versenkt ist. Nett anzusehen sind auch die Chromelemente, die an Tastatur und Navi-Key Verwendung finden. Diese bilden einen angenehmen Kontrast zu dem sonst durchgängig in schwarz gehaltenen Gerät.
An der linken Gehäuseseite befindet sich übrigens die Lautstärkentaste, an der rechten Geräteseite findet man die Kamerataste sowie den Headsetanschluss.
Die Tastatur ist 1A vom Druckpunkt her, alle Tasten sind gut zugänglich und leicht zu bedienen. Lediglich die zweite Tastenreihe (die UMTS Softkeys) ist etwas schwer zu erfühlen und erfordert etwas Gewöhnung, da die Tasten recht klein und bündig nebeneinander zu finden sind. Allerdings ist dies eh nicht so tragisch da man diese UMTS-Tasten eh nicht so oft brauchen wird.
Das Steuerkreuz zur Menünavigation ist gut gelöst, wie bei den meisten neueren Samsung Geräten kann man mit der zentralen Taste (die früher bei Samsung rein für den Internetzugang diente) auch Menüauswahlen bestätigen. Ein Manko hat Samsung auch noch gleich mit behoben, so kommt man über das Steuerkreuz nicht mehr in den Internet-Browser. Den Browser öffnet man jetzt über die separate Sofkey-Taste rechts vom zentralen Steuerkreuz, des Weiteren findet man dort auch Zugriff auf die SMS Funktion und die Videotelefonie.
Die Beleuchtung ist sehr gut gelungen. Alle Tasten sind schön hell weiß beleuchtet und perfekt abzulesen. Die 4-Wege des Steuerkreuzes sind im Vergleich zur Tastatur nicht ganz gleichmäßig hell ausgeleuchtet, was ich aber nicht weiter tragisch finde.
Display:
Display-Auflösung: 176x220 Pixel (262.144 Farben, TFT-Technologie)
Kommen wir zum Display des Samsung SGH-Z150. Es hat eine Auflösung von 176x220 Pixeln bei satten 262.144 Farben. Von der Qualität her ist es identisch mit dem anderer Samsung Geräte wie z.B. dem E770, recht fein und hell ausgeleuchtet. Bei dieser Gerätegröße ist das Display absolut ok und reicht vollkommen aus. Sämtliche Bilder werden absolut brillant und gestochen scharf dargestellt. Die Helligkeit lässt sich perfekt einstellen, dazu gibt es eine mehrstufige Anzeige. Selbst eine niedrigere Stufe reicht locker für eine gute Ablesbarkeit und spart somit Strom.
Es stehen einige hübsche und dezente Hintergründe zur Auswahl. Diese sind allesamt sehr nett anzusehen und wirken echt super. Beim Displaydesign kann man anscheinend nur die Hintergründe ändern, nicht wie damals noch beim D500 z.B. auch die Farbe und die Betreiberanzeige. Komisch das Samsung diese Möglichkeit nicht allen Geräten offen lässt, so muss man mit dem blauen Menü leben (wie gut das ich die Farbe mag *g*).
Kameras und Videofunktion:
UMTS Candybar mit zwei VGA-Kameras!
Wie die Überschrift schon sagt liefern die beiden Kameras des Samsungs nur 640 x 480 Pixel. Die Kameras hinterlassen also einen recht durchschnittlichen Eindruck. Es lassen sich viele Dinge einstellen, u.a. die Helligkeit oder der Weißabgleich. Die digitale Zoomfunktion steht erst in niedrigeren Auflösungsstufen zur Verfügung, was aber nicht weiter tragisch ist.
Gespeichert wird übrigens auf dem recht knappen internen Speicher von 38 MB (welcher teilweise für Spiele etc. reserviert ist) der sich nicht durch Speicherkarten erweitern lässt. Aber nun weiter im Test. Es sind folgende Auflösungen verfügbar:
640 x 480 Pixel (VGA)
320 x 240 Pixel (QVGA)
176 x 144 Pixel (QCIF)
An Einstellmöglichkeiten hat man folgende Optionen: Aufnahmemodus (Einzelaufnahme, Serienbild, Mosaikaufnahme), Effekte (Schwarzweiß, Sepia, Solarisation, Negativ), Rahmen. Des Weiteren gibt es einen Selbstauslöser und in der Bildergalerie die Möglichkeit der Bilderpräsentation (nach 3 Sek. wird weitergeblättert). Der Auslöser der Kamera ist übrigens entweder der zentrale Softkey oder die seitlich angeordnete Auslösetaste. Kommen wir jetzt zur Bedienung im Kameramodus.
Praktisch: Viele der Ziffern sind mit zusätzlichen Funktionen belegt. So kann man die Effekte über die Taste 5 durchblättern, oder diverse Einstellungen vornehmen. Zur Erklärung der Tastenfunktionen gibt es einen entsprechenden Punkt "Kamera-Schnellzugriffe" im Kameramenü der noch mal die Ziffernbelegung grafisch darstellt. Insgesamt bietet die Kamerafunktion also ziemlich viele Funktionen, sodass wirklich alle Kamerafreaks zufrieden gestellt werden.
Mit den Kameras des Z150 kann man nicht nur Fotos schießen, sondern auch Videos zwischen MMS Größe und maximaler Speichergröße (60:00 Minuten) aufnehmen.
Die Auflösung ist wahlweise:
- 176 x 144 Pixel
- 128 x 96 Pixel
Hier steht einem die volle Zoomfunktion zur Verfügung, und auch die Helligkeit kann angepasst werden. Als Einstellungsmöglichkeit lässt sich auch ändern, ob mit oder ohne Ton aufgenommen werden soll.
Die aufgenommenen oder selbst aufgespielen Videos im 3GP Format lassen sich über den integrierten Player wiedergeben. Die Bild- und Tonqualität ist ziemlich gut, bei voller Lautstärke verzerrt selbst der Lautsprecher nicht. Leider gibt es keine Vollbildfunktion, aber auch der angebotene Bildausschnitt reicht für kurze Videos absolut.
Die kleine, unauffällige Frontkamera (in erster Linie für UMTS) reicht natürlich allemal für die Darstellung / Aufnahme eines Livestreams / Videos per UMTS. Schön das die Kameralinse relativ klein und unauffällig in der linken oberen Ecke der Front integriert wurde. Natürlich kann man im Suchermodus zwischen den Kameras hin und her schalten um so auch die Frontkamera für Selbstportraits zu nutzen.
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