Meine Geräte-Testberichte:

Nachdem bei mir das Handy zum Hobby wurde habe ich des Öfteren für das Mobilfunk-Forum Telefon-Treff Testberichte geschrieben.

Diese Tests möchte ich nun auch auf dieser Seite in einem kleinen Archiv bereitstellen.

Viel Spaß beim Lesen! ;-)

















Die Copyrights, Logos und Rechte an den Markennamen unterliegen den jeweiligen Herstellern.

 

 


Sony Ericsson K800i - Ausführlicher Testbericht

Vor ein paar Tagen war es endlich soweit, das Sony Ericsson K800i hat seinen Weg auf den deutschen Markt gefunden. Da es vor kurzem noch den Vorserien-Testbericht von mir gab, hier nun der Test des Seriengerätes um herauszufinden ob das Gerät auch wirklich hält was die Fakten versprochen haben. Der Serien-Testbericht soll jetzt noch ein gutes Stück ausführlicher auf die einzelnen Details und Features eingeht. *g* Also jetzt geht's los:

Dateien:

- Gerätebilder: Galerie mit 49 Bildern
- Displaybilder: Galerie mit 32 Bildern

- Kameravideos: Video 1 - Video 2 - Video 3
- Kamerabilder: Galerie mit 36 Bildern*
- Kamerabilder-Archiv: Kamera.rar (25 MB)*²

- Videos: Menügeschwindigkeit - Videoplayer (Vollbild 240 x320 Pixel Video) - Videoplayer (auf Vollbild gestrecktes 176 x 144 Pixel Video) - Tastaturbeleuchtung

* Bilder aus Trafficgründen auf 1024 x 768 Pixel verkleinert
*² Bilder in voller Auflösung

Lieferumfang:


- Handy – Sony Ericsson K800i (velvet black)
- Li-Polymer Akku (BST-33)
- Netzlader mit zwei Anschlüssen (CDS-75)
- Bedienungsanleitung
- Stereo-Headset
- Software-CD
- USB-Kabel
- schwarze Handschlaufe

Gehäuse und Verarbeitung:


Schon das vor kurzem getestete Vorserien-Gerät hinterließ bei mir einen sehr positiven Eindruck. Dank des Cyber-Shot Markennamens und der recht auffälligen schwarzen Metall-Kamerabdeckung auf der Rückseite liegt die Frage nahe, ob es sich beim K800i eher um ein Handy oder eine Digitalkamera handelt. Neben dem Cyber-Shot Schriftzug künden noch zwei wichtige Schriftzüge auf dem Gerät von seinen Kameraqualitäten, einerseits die "3.2 Megapixel" Kamera und andererseits der "Auto Focus". Im Vergleich dazu - beim Vorserien-Gerät prangte dort noch der "Image-Stabilizer" Schriftzug neben dem Aufdruck der Kameraauflösung.

Das Cyber-Shot Logo ist übrigens gegenüber dem Vorserien-Gerät unter das eigentliche Displayglas gewandert und wirkt nicht mehr so aufgesetzt wie die ehemalige Logoaussparung. Somit ergibt sich beim Finalgerät ein wesentlich homogenerer Gesamteindruck der kompletten Gehäusefront.

Das Gehäuse fühlt sich sehr hochwertig an und auch die Optik bestätigt diesen Gesamteindruck. Die komplette Geräteoberfläche ist leicht angeraut, so dass es wirklich sehr gut und griffig in der Hand liegt. Das hochwertige Aluminium auf der Vorderseite hat zudem einen gebürsteten Look, was die Materialanmutung noch edler wirken lässt. Der silberne Rahmen der rings um das Gerät gezogen ist bildet einen sehr schönen Kontrast zu dem ansonsten durchgängig in schwarz gehaltenen Gehäuse. Des Weiteren trägt der Rahmen auch allem Anschein nach zu einem festeren Gehäuse bei, sodass wirklich kein knarzen zu hören ist, selbst wenn man versucht das Gehäuse mutwillig zu drücken und verdrehen.

Die paar Millimeter die das K800i gegenüber dem K750i in der Länge dazugewonnen hat stören mich nicht wirklich, so ist die Größe noch absolut annehmbar und man wird durch ein erstklassiges, großes Display entschädigt. Übrigens ist das Gerät von der Gewichtsverteilung her sehr ausgeglichen, so wird es trotz seiner Länge beim Bedienen nie kopflastig und neigt also nicht dazu nach oben aus der Hand zu fallen. *g*

Der Akku wird wie schon beim Vorgängermodell etwas anders eingesetzt, so füllt der Akkudeckel nicht die komplette Rückseite, sondern nur 1/3 der Geräte-Rückseite. Der Akku wird hierbei dann wie gewohnt von der Unterseite eingeschoben. Ich denke, das ist eine gute Lösung, so kann wenigstens nicht mehr viel wackeln oder knarzen.

Die Kamera ist dank dem "digitalkamera-ähnlichen" Schieber perfekt geschützt, so hat man auch in Zukunft keine Probleme mit Staub und Kratzern. Die Cyber-Shot-Kamerabdeckung rastet jetzt übrigens wesentlich fester ein als noch auf der CeBit, so kann es beim Transport in der Hosentasche eigentlich nicht zu einem versehentlichen öffnen der Abdeckung kommen.
Einzig die Dicke des Kameraschiebers hätte in meinen Augen nicht unbedingt sein müssen, so zeigt man bei Sony Ericssons K750i oder W800i das es auch etwas flacher geht eine Linsenabdeckung zu integrieren. Ein weiterer Nachteil der hervorstehenden Kameraabdeckung ist auch das dass Gerät immer auf dieser Abdeckung zum liegen kommt. So sind je nach Untergrund auf die Dauer sicherlich feine Kratzer, wie ich sie schon von meinem K750i kenne, vorprogrammiert.

Insgesamt gesehen finde ich die Verarbeitung auch beim hier vorliegenden Seriengerät super, kein Wackeln oder Knarzen, egal ob man die Tastatur oder die Geräterückwand nimmt. Das Gerät ist wirklich gut verarbeitet und es braucht sich definitiv nicht hinter der Konkurrenz zu verstecken.
Auf die Dauer bleibt sicher abzuwarten ob es zu Ausfallerscheinungen bei Joystick, Kamerabdeckung oder Akkudeckel kommt, aber ich bin vom jetzigen Gesamteindruck sehr zuversichtlich das Sony Ericsson hier einen guten Job abgeliefert hat.

Display:


Das Display weißt den wohl augenscheinlichsten Fortschritt auf. Es werden 240 x 320 Pixel bei 262.144 Farben dargestellt und es bietet damit ca. die doppelte Pixelauflösung des Vorgängermodells.
Die aktive Fläche liegt bei 2,0 Zoll (diagonal) bzw. 31 x 42 mm die ich per Maßband abgelesen habe - man erkennt schon auf Anhieb den Größenunterschied zum Vorgängermodell, dass im direkten Vergleich 1,8 Zoll (diagonal) bzw. 29 x 36 mm misst. Insgesamt ist dies umgerechnet ein Plus von knapp 25%, was ich schon recht beachtlich finde als Fortschritt.

Der Kontrast ist vorbildlich, und auch die Schriftgröße ist perfekt, so passen beim K800i wesentlich mehr Textzeilen aufs Display als bei manch anderem Hersteller. Gerade bei dem schönen Sonnenschein, den wir im Moment des Öfteren in Deutschland genießen, spielt das Display seine Vorteile gegenüber seinen Vorgängern aus. So ist das Display selbst unter direkter Sonneneinstrahlung sehr gut abzulesen und auch die Farben werden noch kräftig wiedergegeben.

Schön, dass man auch die Displayhelligkeit einstellen kann (zwischen 50% - 100% Helligkeit) - so kann man bei guten Lichtverhältnissen Akkuleistung sparen. In den Untermenüs werden in der Regel rund 6 Menüpunkte / Zeilen gleichzeitig angezeigt. Hinzu kommen hierbei wie immer noch die Überschrift für den jeweiligen Menüpunkt sowie die Schrift für die beiden Softkeys. Auch gut, dass man die Optik des Menüs immer noch nahezu komplett mit eigenen Themes personalisieren kann, aber darauf gehe ich später noch mal etwas genauer ein.

Abschließend noch eine wichtige Sache zum Displayverhalten im Standby-Betrieb. Im Gegensatz zum Sony Ericsson W810i beherrscht es selbstverständlich die " Energiesparuhr ", so werden neben der Uhrzeit auch verpasst Anrufe und SMS permanent angezeigt. Da das Display die Symbole invertiert darstellt, ist für eine gute Ablesbarkeit gesorgt. So bekommt man wirklich auf einen Blick alle wichtigen Infos ohne das Gerät gleich in die Hand nehmen zu müssen.

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